Ungültige US-Validierung infolge neuer EASA-Lizenznummer

Im Zuge der Einführung von EASA Part-FCL wird die alte JAR- oder ICAO-Nummer durch eine neue EASA-Lizenznummer ersetzt. Eine US-Validierung mit der alten JAR- oder ICAO-Nummer wird somit ungültig, weil sich die Validierung stets auf eine gültige Lizenz stützt.
Träger einer solchen US-Validierung mussten bis anhin eine neue Validierung beantragen, dessen Verfahren sehr teuer und zeitaufwändig ist. Eine blosse Umschreibung war nicht möglich. Nun konnte aber bei der FAA auf Ersuchen der IAOPA hin eine bis zum 8. Oktober 2018 dauernde Praxisänderung erwirkt werden, die das Ausstellen einer neuen Validierung finanziell und zeitlich sehr viel einfacher gestaltet. Dabei überträgt die FAA den zuständigen europäischen Zivilluftfahrtbehörden gewisse Aufgaben, welche vom BAZL in Zusammenarbeit mit der AOPA Switzerland in einer äusserst unkomplizierten und effizienten Art evaluiert und entsprechend umgesetzt wurden.

Vorgehensweise:

Betroffene Piloten füllen das einseitige BAZL-Formular 155 (c) aus und sprechen persönlich am Schalter des Lizenzbüros beim BAZL in Ittigen vor (diese persönliche Überprüfung ist Bestandteil der FAA-Forderungen). Dabei müssen das ausgefüllte Formular 155 (c), die neue Original-EASA-Lizenz, die alte JAR- oder ICAO-Lizenz, die alte US-Validierung sowie die Identitätskarte bzw. der Reisepass vorgelegt werden. Die Kosten von CHF 50.-- werden mit Rechnung eingefordert. In der Folge übermittelt das BAZL alle nötigen Angaben der FAA, welche ihrerseits die neue Validierung ohne weitere Kostenfolge dem Piloten an seine Wohnadresse liefern wird. Der Schalter des BAZL-Lizenzbüros an der Mühlestrasse 2 in Ittigen bei Bern (in unmittelbarer Nähe der Bahnstation Papiermühle) ist geöffnet von Montag bis Freitag jeweils von 08.30 bis 11.30 und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Voranmeldung bitte unter 031 323 54 56 oder sb_lizenzen@bazl.admin.ch (mit Angabe der Part-FCL Lizenznummer und des Datums der Vorsprache beim BAZL).

Dieses Verfahren dient lediglich der Neuausstellung der US-Validierung aufgrund der neuen EASA-Lizenznummer. Allfällige zwischenzeitliche Änderungen wie neu erlangte Berechtigungen (IR, MEP, etc.) können nicht berücksichtigt werden. Diese müssen wie vorher mit dem normalen Verfahren behandelt werden.

AOPA Switzerland dankt den Verantwortlichen beim BAZL für die Bereitschaft, dieses Verfahren schnell und unkompliziert umzusetzen.

 

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